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Die Pollengewinnung

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Für die Pollengewinnung bieten wir 2 Systeme an:

1. Die große Pollenfalle, die für alle Zargengrößen geeignet ist.
2. Die vorgesetzte, kleinere Pollenfalle für die Warmbaulagerbeute (WBL)

Vorgehensweise

  1. Aufsteigendes, starkes Volk mit junger Königin aussuchen, welches alleine steht (bei Völkern, die in einer Reihe stehen, fliegen die pollentragenden Bienen ins Nachbarvolk).
  2. Die Bienen 2-3 Tage mit geöffnetem Visier einfliegen und eingewöhnen lassen.
  3. Pollenfalle bei Einbruch der Dunkelheit schließen. Frische Pollen werden im Sommer von den Bienen schon vor Sonnenaufgang geerntet. Die eventuell auftretende Schadstoffbelastung ist dann am geringsten.
  4. In den ersten Erntetagen nur bis mittags ernten, danach ganztägig, je nach Erfahrung am Volk und eigenem Ermessen.
  5. Aufgrund der Größe des Pollenkammes werden nur die großen Pollen geerntet, die kleinen kommen ins Volk, was der Königin signalisiert, dass Pollentracht da ist und weiterhin kommt. Somit hört sie nicht mit der Eiablage auf, sondern vergrößert ihre Eierproduktion.
    Bei Durchsicht der Beuten nach 8-14 Tagen wurde immer genügend Pollenvorrat festgestellt. Die Ernte kann also durchaus von Anfang Mai bis in den Hochsommer erfolgen, ohne dass das Volk an Pollenmangel leidet.
  6. Die Pollen werden täglich geerntet und möglichst am gleichen Tag "gefegt".
    Auf einer großen weißen Folie oder Ähnlichem entfernt man mittels Pinsel eventuelle Verunreinigungen (z. B. kleine Fluginsekten, Ameisen, etc.).
  7. Portionsweise (80-125 Gramm) tiefgefroren, werden sie wie andere Lebensmittel im Gefrierschrank aufbewahrt.

    Zum Verzehr entnimmt man eine Wochenportion, die sich im Kühlschrank gut aufheben lässt.


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aktualisiert am 09.11.2016